Einlösung eines Arbeitgebergutscheins: Verkäufer scannt eine Sachbezugskarte per Smartphone im regionalen Geschäft

Arbeitgebergutscheine als steuerfreier Sachbezug – dauerhaft nutzbar, regional einlösbar

Die LocalBon Mitarbeiter-Bonuskarte ist ein Arbeitgebergutschein im Sinne des steuerfreien Sachbezugs.
Arbeitgeber laden monatliche Beträge automatisiert auf, Mitarbeitende zahlen damit bei teilnehmenden Betrieben in der Region.
Das System ist auf dauerhafte Nutzung ausgelegt – ohne Papiergutscheine, ohne manuelle Abrechnung, ohne steuerliche Grauzonen.

Wann Arbeitgebergutscheine Sinn machen

 

– Wenn monatliche Sachbezüge zuverlässig und wiederkehrend gewährt werden sollen

– Wenn Papier- oder PDF-Gutscheine im Alltag nicht praktikabel sind

– Wenn regionale Einlösung ausdrücklich gewünscht ist

– Wenn steuerliche Sicherheit wichtiger ist als maximale Spielereien

 

So läuft der Sachbezug in der Praxis

3 Schritte, nüchtern erklärt:

  1. Anlage & Mitarbeitendenverwaltung
    Arbeitgeber erhalten Gutscheinkarten und führen Mitarbeitendenliste.
  2. Monatliche Aufladung
    Sachbezugsbeträge werden automatisiert aufgeladen.
  3. Einlösung im regionalen Netzwerk
    Mitarbeitende bezahlen bei teilnehmenden Betrieben wie mit einer normalen Karte.
Prozessgrafik zum Arbeitgebergutschein: Anlage der Mitarbeitenden, monatliche Aufladung des Sachbezugs und Einlösung im regionalen Netzwerk

Welche Arbeitgeberleistungen lassen sich abbilden

Monatlicher Sachbezug
(bis 50 €)

Der häufigste Anwendungsfall. Monatliche Aufladung als steuerfreier Sachbezug.

Sachzuwendungen zu persönlichen Anlässen (bis 60 €)

Zum Beispiel Geburtstag, Hochzeit oder Jubiläum. Separate Anlässe, getrennt vom Monatsbezug.

Pauschal versteuerte Zuwendungen (§ 37b EStG)

Für besondere Leistungen oder höhere Beträge. Optional, nicht Standard, steuerlich pauschaliert.

Illustration zur Ganzjahresnutzung von Sachbezügen: Sachbezugskarte neben Kalender mit monatlicher Aufladung und wachsendem Guthaben

Dauerhafte Nutzung und Ansparen von Guthaben

Die aufgeladenen Sachbezugsbeträge müssen nicht im jeweiligen Monat ausgegeben werden.
Mitarbeitende können ihr Guthaben ansparen und zu einem späteren Zeitpunkt nutzen.
Technisch kann das Kartenguthaben dabei auch über 250 Euro hinausgehen, da das System über eine entsprechende BaFin-Genehmigung verfügt.
Maßgeblich für die steuerliche Bewertung bleibt der jeweilige Zufluss des Sachbezugs.

Warum LocalBon – und warum Arbeitgebergutscheine strategisch relevant sind

 

Viele Städte und Werbegemeinschaften haben den Eindruck, dass ihre lokalen Gutscheine von Arbeitgebern bereits genutzt werden. Dieser Eindruck ist nicht falsch – er beschreibt jedoch nur einen kleinen Teil der Realität.

Lokale Stadt- oder Geschenkgutscheine werden von Unternehmen überwiegend sporadisch eingesetzt, etwa zu Geburtstagen, Jubiläen oder zu Weihnachten. Diese Zahlungen sind sichtbar, emotional positiv und wichtig für den Handel – sie sind jedoch kein dauerhaftes Instrument der Kaufkraftbindung.

Abzweigung mit zwei Wegen: Ein bestehendes Schild für überregionale Sachbezugssysteme und ein neu aufgestelltes Schild für lokale Arbeitgebergutscheine

Die regelmäßigen Sachbezugsleistungen, also monatliche Zahlungen an Mitarbeitende, werden von Unternehmen heute fast ausschließlich über überregionale Prepaid-Anbieter abgewickelt. Nicht, weil Arbeitgeber lokale Gutscheine ablehnen, sondern weil regelmäßige Leistungen automatisierte Prozesse, geringe Verwaltung und klare Abrechnung erfordern. Genau dafür sind klassische lokale Gutscheine in der Regel nicht ausgelegt.

Bereits heute erhalten rund 18 % aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ihre Sachbezüge über solche Prepaid-Systeme – nahezu immer ohne regionalen Bezug. Diese Kaufkraft ist also längst organisiert und etabliert, nur nicht lokal angebunden.

Was das konkret bedeutet:
In einer Stadt mit 5.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nutzen rechnerisch rund 900 Mitarbeitende monatliche Sachbezüge.
Bei 50 Euro pro Monat entspricht das einer jährlichen Kaufkraft von rund 540.000 Euro.
Ohne ein eigenes, professionelles System fließt dieser Betrag Jahr für Jahr an der Stadt vorbei – nicht einmalig, sondern dauerhaft.

Die Kaufkraft ist da. Sie fließt nur an der Stadt vorbei.

 

F&A – Häufige Fragen zu Arbeitgebergutscheinen und LocalBon

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Müssen Städte oder Werbegemeinschaften aktiv auf Arbeitgeber zugehen?

Nicht zwingend.
Wichtig ist zunächst, eine funktionierende Infrastruktur bereitzustellen. Arbeitgeber, die Sachbezüge gewähren oder planen, suchen gezielt nach einfachen und rechtssicheren Lösungen. Ohne ein entsprechendes System findet diese Nachfrage jedoch automatisch bei überregionalen Anbietern statt.

Mit einem lokalen System entsteht erstmals eine gleichwertige Alternative, die aktiv kommuniziert und bei Bedarf gezielt vorgestellt werden kann.

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Warum reichen klassische Stadt- oder Geschenkgutscheine für Arbeitgebergutscheine nicht aus?

Klassische Gutscheine sind auf Einzelkäufe und Anlässe ausgelegt.
Regelmäßige Sachbezugsleistungen erfordern dagegen:

  • automatisierte Aufladungen

  • klare Zuordnung zu Mitarbeitenden

  • einfache Abrechnung

  • dauerhafte Nutzbarkeit

Ohne diese Funktionen entsteht für Arbeitgeber ein hoher manueller Aufwand, der regelmäßige Zahlungen unattraktiv macht.

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Bedeutet ein Arbeitgebergutschein zusätzlichen Verwaltungsaufwand für die Stadt?

Nein.
Gerade das Gegenteil ist der Fall.

Ein zentrales System bündelt:

  • Arbeitgeberanfragen

  • Händleranbindung

  • Abrechnung und Prozesse

Statt vieler Einzelabsprachen entsteht eine skalierbare Struktur, die mit wachsender Nutzung nicht komplizierter, sondern effizienter wird.

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Können lokale Händler mit Arbeitgebergutscheinen umgehen?

Ja.
Die Einlösung erfolgt ohne zusätzliche Händlertechnik und fügt sich in bestehende Abläufe ein. Händler müssen keine komplexen Systeme betreiben und keine individuellen Vereinbarungen mit einzelnen Arbeitgebern treffen.

Entscheidend ist: Einmal angebunden – dauerhaft nutzbar.

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Konkurrenzieren Arbeitgebergutscheine bestehende Geschenkgutscheine?

Nein.
Beide erfüllen unterschiedliche Zwecke:

  • Geschenkgutscheine: Anlassbezogen, emotional, punktuell

  • Arbeitgebergutscheine: Regelmäßig, planbar, dauerhaft

In der Praxis ergänzen sich beide Modelle. Arbeitgebergutscheine sorgen für kontinuierliche Kaufkraft, Geschenkgutscheine für zusätzliche Impulse.

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Wie groß ist das tatsächliche Potenzial für eine Stadt oder Region?

Bereits heute erhalten rund 18 % aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten Sachbezüge über Prepaid-Systeme.
In vielen Städten entspricht das einer jährlichen Kaufkraft im sechsstelligen Bereich – Monat für Monat, Jahr für Jahr.

Ohne ein eigenes System fließt diese Kaufkraft nahezu vollständig an der Region vorbei.

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Ist ein solches System nur für größere Städte sinnvoll?

Nein.
Gerade kleinere und mittlere Städte profitieren, weil:

  • Arbeitgeberstrukturen überschaubar sind

  • Netzwerke schneller greifen

  • regionale Bindung stärker wirkt

Entscheidend ist nicht die Stadtgröße, sondern die organisatorische Klarheit.

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Ist das Thema Arbeitgebergutscheine wirklich strategisch relevant?

Ja.
Arbeitgebergutscheine sind kein Zusatzthema und kein kurzfristiger Trend.
Sie gehören zu den wenigen Instrumenten, mit denen sich dauerhafte Kaufkraftbindung messbar und planbar beeinflussen lässt.

Die Frage ist nicht, ob Sachbezüge genutzt werden –
sondern wo sie eingelöst werden.

 

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Eine Leistungsübersicht und noch mehr F&A zu LocalBon Gutscheinsystemen gibt es hier
Mit F&A für Herausgebende, Annahmestellen, Käufer/Innen, Arbeitgebende, Kunden/Kundinnen.

 

 

Arbeitgebergutscheine entscheiden darüber, ob monatliche Kaufkraft lokal gebunden wird – oder dauerhaft an andere Regionen abfließt.

Was sind Arbeitgebergutscheine?

Arbeitgebergutscheine in LocalBon Systemen sind regionale Bonuskarten, mit denen Unternehmen ihren Mitarbeitern Vorteile im lokalen Handel ermöglichen. Sie dienen der Mitarbeiterbindung und stärken gleichzeitig die regionale Kaufkraft.

 

Kurz erklärt für Sprachassistenten

Arbeitgebergutscheine in LocalBon Systemen sind regionale Bonuskarten für Beschäftigte. Unternehmen bieten damit Vorteile, die im lokalen Handel eingelöst werden können. Das stärkt die Mitarbeiterbindung und hält Kaufkraft in der Region.

LocalBon Logo mit stilisiertem QR-Element und Schriftzug in Schwarz und Rot.
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