Sachbezugskarte rechtssicher umsetzen – so gelingt der steuerfreie Benefit
Steuerfreie Sachbezüge sind monatliche zweckgebundene Leistungen durch den Arbeitgeber, etwa bis 50 Euro. Die Sachbezugskarte macht ihn einfach nutzbar. Sie wirkt emotional stärker als kleine Gehaltserhöhungen. So bleiben Sachbezüge sichtbar, werden bewusst genutzt und signalisieren regelmäßige Wertschätzung durch den Arbeitgeber.
Viele Arbeitgeber erhöhen Gehälter und wundern sich, warum die Motivation kaum steigt. Der Grund ist simpel: Kleine Beträge gehen im Alltag unter. Steuerfreie Benefits funktionieren anders. Sie sind sichtbar, konkret und werden als echte Wertschätzung wahrgenommen.
Warum werden steuerfreie Benefits als echte Wertschätzung wahrgenommen?
Sachbezüge wirken persönlicher als Geld. Mitarbeitende verbinden sie mit Aufmerksamkeit statt mit Pflichtzahlung.
Eine kleine Gehaltserhöhung landet anonym auf dem Konto. Sie verschwindet zwischen Miete, Strom und Versicherungen. Ein Gutschein, eine Tankkarte oder ein Essenszuschuss funktioniert anders. Er wird bewusst eingesetzt. Genau deshalb fühlen sich Mitarbeitende gesehen. Studien zeigen, dass zweckgebundene Leistungen emotional stärker wirken als reines Geld. Der Benefit hat einen Zweck. Und dieser Zweck wird dem Arbeitgeber zugeschrieben.
Ein regelmäßig übergebener Sachbezug sendet eine klare Botschaft: Der Arbeitgeber denkt jeden Monat aktiv an seine Mitarbeitenden. Das erzeugt Nähe. Und Nähe ist die Basis für Bindung.
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Was bedeutet der psychologische Effekt der „Salienz“ bei Sachbezügen?
Sachbezüge bleiben im Gedächtnis. Geld verschwindet, konkrete Vorteile bleiben präsent.
Salienz beschreibt, was Menschen wahrnehmen und erinnern. Ein 50-Euro-Gutschein wird aktiv genutzt. Man tankt, geht essen oder kauft etwas Konkretes. Der gleiche Betrag als Barlohn fällt kaum auf.
Genau hier liegt der Unterschied. Mitarbeitende erinnern sich nicht an abstrakte Zahlen. Sie erinnern sich an Erlebnisse. An das Mittagessen. An den Einkauf. An den Moment, in dem der Gutschein eingesetzt wurde.
Diese wiederkehrenden Erinnerungen stärken die emotionale Verbindung zum Arbeitgeber. Monat für Monat. Ohne zusätzlichen Erklärungsaufwand. Ohne Bürokratie.
Wie stärkt eine Sachbezugskarte Bindung und Loyalität?
Regelmäßige Sachbezüge erhöhen Zufriedenheit und senken die Wechselbereitschaft.
Mitarbeitende vergleichen nicht nur Gehälter. Sie vergleichen das Gesamtgefühl. Wer sich wertgeschätzt fühlt, bleibt. Steuerfreie Benefits sind dafür ein wirksames Instrument.
Eine Sachbezugskarte ist kein Einmalgeschenk. Sie wirkt dauerhaft. Monatlich. Verlässlich. Das stärkt Identifikation und Loyalität. Gleichzeitig reduzieren Arbeitgeber Lohnnebenkosten.
Der Effekt ist messbar. Unternehmen berichten von geringerer Fluktuation und höherer Zufriedenheit. Nicht, weil der Betrag höher ist. Sondern weil der Benefit sichtbarer ist.
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Warum ist die Sachbezugskarte effizienter als eine Gehaltserhöhung?
Sachbezüge sind steuerfrei oder pauschalversteuert und kommen netto beim Mitarbeitenden an.
Eine Gehaltserhöhung kostet Arbeitgeber viel und bringt netto wenig. Steuern und Abgaben reduzieren den Effekt deutlich. Sachbezüge bis 50 Euro monatlich bleiben steuer- und sozialabgabenfrei (§ 8 Abs. 2 EStG).
Das Geld landet vollständig beim Mitarbeitenden. Ohne Umwege. Ohne Abzüge. Gleichzeitig bleibt die Abwicklung überschaubar. Moderne Sachbezugskarten sind digital, rechtssicher und einfach zu verwalten.
Wichtig ist die saubere Trennung von Auszahlung und Einlösung. Genau darauf achten rechtskonforme Systeme.
👉 Rechtliche Grundlage im Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (§ 2 Abs. 1 Nr. 10 ZAG) >hier:
👉 BaFin-Merkblatt zur Einordnung von Gutscheinsystemen >hier:
Fazit – Was bleibt hängen?
Steuerfreie Sachbezüge wirken, weil sie sichtbar sind. Sie schaffen echte Wertschätzung statt stiller Bürokratie. Arbeitgeber, die Motivation und Bindung ernst nehmen, sollten genau hier ansetzen.
Zusammenfassung
Steuerfreie Sachbezüge motivieren stärker als kleine Gehaltserhöhungen. Sie bleiben sichtbar, werden bewusst genutzt und stärken die Bindung. Eine Sachbezugskarte ist einfach, steuerfrei und emotional wirksam.
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FAQ – Häufige Fragen
Was ist eine Sachbezugskarte?
Eine Sachbezugskarte ist der Auszahlung- bzw. Bereitstellungsweg, um steuerfreie oder pauschalversteuerte Benefits des Arbeitgebers rechtssicher nutzbar zu machen. Die am meisten genutzte Form des steuerfreien Sachbezugs sind Gutscheine im Rahmen der 50 Euro Freigrenze.
Warum wirkt ein Gutschein stärker als Geld?
Weil er sichtbar genutzt wird und emotional mit dem Arbeitgeber verknüpft ist.
Sind Sachbezüge rechtssicher?
Ja, wenn Auszahlung und Einlösung sauber getrennt sind und die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden.
Für wen lohnt sich die Sachbezugskarte?
Für Arbeitgeber, die Mitarbeitende binden, motivieren und Lohnnebenkosten sparen möchten.
John Großpietsch ist CEO von LocalBon und schreibt regelmäßig über moderne Gutscheinsysteme, Arbeitgebergutscheine und Sachbezugsmodelle im Unternehmenskontext. Sein Fokus liegt auf den technologischen Entwicklungen hinter Stadt- und Geschenkgutscheinen, Kundenkarten und digitalen Benefit-Lösungen. Mit besonderem Interesse analysiert er die Auswirkungen solcher Systeme auf den stationären Einzelhandel und beleuchtet Trends rund um die digitale Transformation von Innenstädten. Seine Beiträge richten sich an Entscheider in Stadtmarketing, Handel und HR – mit dem Ziel, praxisnahe Einblicke zu geben und digitale Entwicklungen verständlich einzuordnen.
