Hand zieht eine lokale Vorteilskarte „Dankeschön“ aus einem Portemonnaie; daneben eine Sachbezugskarte „Harmersbachtal Jobkärtle“ – Symbol für regionale Kundenbindung und Sachbezug in einem System.

Wie Stadtgutscheine Kaufkraft binden – und warum lokales Geld mehr Wirkung entfaltet als Rabatte

Stadtgutscheine binden Kaufkraft, weil sie Ausgaben gezielt in lokale Betriebe lenken. Sie schaffen regelmäßige Umsätze, stärken Handel und Gastronomie und können zusätzlich als steuerfreier Sachbezug oder Kundenkarte genutzt werden. So bleibt Geld dauerhaft in der Region.

Viele Städte kämpfen mit abwandernder Kaufkraft. Rabatte laufen ins Leere, Marketingkampagnen verpuffen schnell und der lokale Handel verliert an Boden. Arbeitgeber suchen gleichzeitig nach einfachen Benefits, die wirklich ankommen. Stadtgutscheine schaffen hier einen klaren Vorteil. Sie holen Geld zurück in die Region und sorgen dafür, dass es dort bleibt. Genau das macht sie zu einem der wirkungsvollsten Instrumente für Innenstädte, Werbegemeinschaften und Arbeitgeber.

Was macht Stadtgutscheine so wirksam für die Kaufkraftbindung?

Stadtgutscheine lenken Geld gezielt in lokale Betriebe. Sie verhindern, dass Ausgaben zu Online-Giganten oder auswärtigen Filialketten abfließen. Das stärkt Handel, Gastronomie und Dienstleistung in der eigenen Stadt.

Der Effekt ist simpel: Jede Transaktion bleibt im regionalen Wirtschaftskreislauf. Das erzeugt Folgeeffekte – ein Gastronom beauftragt einen Bäcker, der Bäcker kauft beim lokalen Lieferanten, und so weiter. Rabatte schaffen das nicht. Rabatte reduzieren Marge und Wertschöpfung. Ein Gutschein hingegen generiert reale Ausgaben.

Digitale Stadtgutscheinsysteme wie das LocalBon Gutscheinsystem erlauben zudem Geschenkgutscheine, Arbeitgebergutscheine und Kundenkarten in einem einzigen regionalen Ökosystem:
👉 Hier geht´s zum LocalBon System

Damit entsteht ein dauerhaftes, digitales Kaufkraftnetzwerk. Kunden kaufen Geschenkgutscheine, Kunden nutzen Kundenkarten um Rabatte oder Treuepunkte zu sammeln und Arbeitgeber können Guthaben monatlich aufladen, was den Effekt verstärkt. Städte schaffen planbare Frequenz, statt einmalige Rabattimpulse.

Wie funktionieren Stadtgutscheine technisch und organisatorisch?

Ein digitales Stadtgutscheinsystem verwaltet Guthaben, prüft Einlösungen und verbindet alle teilnehmenden Händler. Nutzer können den Gutschein online oder vor Ort erwerben und vor Ort einlösen.

Das Grundprinzip ist einfach, aber strikt geregelt. Stadtgutscheine als Geschenkgutscheine oder Kundenkarten können nur regional bei den teilnehmenden Händlern eingelöst werden. Stadtgutscheine die als Mitarbeitergutscheine genutzt werden, gelten als Sachbezug, wenn Arbeitgeber sie steuerfrei nutzen wollen. Dafür müssen sie den Anforderungen des §2 Abs.1 Nr.10 ZAG entsprechen.
👉 Offizielle Definition im ZAG:
👉 BaFin-Merkblatt dazu:

Ein professionelles System wie LocalBon ermöglicht:
– digitale Guthabenverwaltung
– Mehrfachaufladung für Arbeitgeber (monatliche 50 €)
– Einlösung per App, Karte über QR-Code
– Händlerabrechnung über ein Portal
– kombinierte Nutzung als Kundenkarte mit Punkten oder Euro-Rabatten
👉 Mehr zu Kundenkarten:

Damit entsteht eine Infrastruktur, die über einen einfachen Geschenkgutschein weit hinausgeht. Für Städte wird es zu einem steuerlich korrekten Wertschöpfungswerkzeug.

Warum sind Stadtgutscheine für Arbeitgeber attraktiver als Rabatte oder klassische Benefits?

Arbeitgeber können Stadtgutscheine steuerfrei bis 50 € im Monat einsetzen. Das erhöht die Netto-Wirkung für Mitarbeitende und spart Nebenkosten.

Viele Arbeitgeber suchen nach einem Benefit, der wirklich ankommt. Gehaltserhöhungen sind teuer. Rabatte wirken unpersönlich. Ein steuerfreier Sachbezug hingegen ist einfach, messbar und klar geregelt.
Mit einem LocalBon Stadtgutschein als Sachbezugskarte können Arbeitgeber lokale Kaufkraft binden und gleichzeitig als Erweiterung mit einer regional begrenzten LocalBon master Sachbezugskarte die volle Mastercard-Akzeptanz nutzen, wenn es sinnvoll ist.
👉 LocalBon Master Überblick:

Für Städte ist das ein unterschätzter Hebel: Jeder Arbeitgeber, der den Sachbezug nutzt, erzeugt monatlich frische regionale Ausgaben. Selbst in kleinen Städten entstehen schnell fünf- bis sechsstellige Jahresvolumina. Dieses Potenzial wird mit klassischen Benefits niemals erreicht.

Welche Vorteile bietet ein Stadtgutschein für Handel, Gastronomie und Innenstadtentwicklung?

Stadtgutscheine erhöhen die Frequenz, erzeugen neue Umsätze und stärken lokale Betriebe gegenüber Online-Anbietern.

Die Wirksamkeit liegt im Zusammenspiel mehrerer Effekte:
– Gutscheine werden lokal ausgegeben
– Kunden entdecken neue Geschäfte
– Arbeitgeber sorgen für regelmäßige Umsätze
– Städte gewinnen ein messbares Steuerungsinstrument
– Kampagnen laufen auf einer gemeinsamen Plattform statt verstreut

Rabattaktionen sind dagegen kurzlebig. Sie senken Margen und lösen keine strukturelle Wirkung aus. Ein Stadtgutschein investiert direkt in die lokale Wirtschaft. Die Region gewinnt Stabilität und Sichtbarkeit.

Fazit – Was sollten Städte, Werbegemeinschaften und Arbeitgeber jetzt tun?

Stadtgutscheine sind eines der wenigen Instrumente, die nachweislich Kaufkraft in der Region halten. Sie schaffen reale, messbare Umsätze und verbinden Handel, Gastronomie und Arbeitgeber in einem gemeinsamen System.
Wer die lokale Wirtschaft stärken will, sollte den Einstieg nicht verschieben. Jede verlorene Transaktion landet bei den Großen – nicht vor Ort.

👉 Wenn ihr ein besseres Stadtgutscheinsystem sucht, zeigen wir euch Optionen — schnell und praxisnah.

👉 Leitfaden zur Systemwahl:

Zusammengefasst

Stadtgutscheine halten Geld in der Region. Sie stärken lokale Betriebe, erzeugen planbare Umsätze und bieten Arbeitgebern einen einfachen steuerfreien Benefit. Das macht sie wirksamer als Rabatte oder Kampagnen – und zu einem starken Werkzeug für Städte und Unternehmen.

Wenn ihr prüfen wollt,

👉 ob Stadtgutscheine oder eine kombinierte Kundenkarten-/Sachbezugs­lösung für eure Stadt sinnvoll ist, sprechen wir es kurz durch.

FAQ – Häufige Fragen

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Wie viel Kaufkraft kann ein Stadtgutschein erzeugen?

Allein über Sachbezugsgutsccheine: Das hängt von der Firmenbeteiligung ab. Schon 2-300 Arbeitnehmer mit Sachbezügen erzeugen jährlich mittlere sechsstellige Euro lokaler Umsätze.
Hinzu kommen Gutscheinvolumen über Geschenkgutscheine.
Darüber hinaus sorgen Kundenkarten für einen internen Kreeislauf.

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Sind Stadtgutscheine als Sachbezugskarten steuerfrei nutzbar?

Ja. Wenn sie ZAG-konform sind und als Sachbezug gelten. Arbeitgeber dürfen bis 50 € monatlich steuerfrei aufladen.

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Ist ein Stadtgutschein kompliziert?

Nein. Moderne Systeme verwalten alles digital und reduzieren den Aufwand für Händler und Verwaltungen erheblich.

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Kann ein Stadtgutschein auch als Kundenkarte genutzt werden?

Ja. Mit dem LocalBon System kann das Sammeln von Rabatten oder Punkten direkt integriert werden.

Über den Autor:

John Großpietsch ist CEO von LocalBon und schreibt regelmäßig über moderne Gutscheinsysteme, Arbeitgebergutscheine und Sachbezugsmodelle im Unternehmenskontext. Sein Fokus liegt auf den technologischen Entwicklungen hinter Stadt- und Geschenkgutscheinen, Kundenkarten und digitalen Benefit-Lösungen. Mit besonderem Interesse analysiert er die Auswirkungen solcher Systeme auf den stationären Einzelhandel und beleuchtet Trends rund um die digitale Transformation von Innenstädten. Seine Beiträge richten sich an Entscheider in Stadtmarketing, Handel und HR – mit dem Ziel, praxisnahe Einblicke zu geben und digitale Entwicklungen verständlich einzuordnen.

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