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Wenn Kaufkraft zum Kartenspiel wird


Wie in jedem Kartenspiel gibt es auch im Ringen um die Kaufkraft einheimischer Konsumenten Gewinner und Verlierer. Nur ist es hier alles andere als ein Spiel, sondern handfestes Interesse der regionalen Handel- und Gewerbetreibenden. Ein Bereich mit enormem Kaufkraftpotential sind die sogenannten Sachbezugsleistungen, die Arbeitgeber ihren Mitarbeitern steuer- und sozialabgabenfrei gewähren können. Hier wurden und werden die Karten im wahrsten Sinn des Wortes noch nie so oft neu gemischt wie zurzeit.

Ein guter Firmenservice für sogenannte Mitarbeiter-Bonuskarten für Sachbezüge gehört heute zwingend in jedes Konzept für lokale Initiativen zur Stärkung des stationären Handels. Allgemein bekannt als 44-Euro-Gutscheine sind steuer- und sozialabgabenfreie bzw. -begünstigte Sachbezüge solche Zuwendungen des Arbeitgebers für Mitarbeiter, die nicht direkt in Euro und Cent ausgezahlt, sondern in Form einer Sachleistung gewährt werden. Landläufig am verbreitetsten sind die monatlichen 44-Euro-Sachbezüge, die oft in Form von Tank- oder Einkaufsgutscheinen ausgegeben werden. Das Interesse, diese Formen der Lohn- bzw. Gehaltsoptimierung zu nutzen ist groß, schließlich lassen sich damit auf Arbeitgeber- sowie auf Arbeitnehmerseite enorme Summen einsparen. Andererseits tun sich viele Unternehmen schwer damit, weil mit der Beschaffung, Verbuchung und Aushändigung von Gutscheinen auch ein relativ hoher Verwaltungsaufwand einhergeht. Aus dem Grund nutzen viele Arbeitgeber diese Möglichkeiten nicht oder nur sporadisch für besondere Anlässe. Das aber eigentlich vorhandene, enorme Potential ruft global agierende Anbieter auf den Plan, die das Ringen darum zum ‚Kartenspiel‘ machen.

Die Einsparungen sind erheblich: Gewährt ein Unternehmen einem Mitarbeiter 44 Euro Sachbezug, können die Einsparungen an Steuern und Sozialabgaben im Durchschnitt runde 60 bis 70 Euro monatlich betragen. Als Beispiel gerechnet, werden bei einem Mittelständler mit 100 Mitarbeitern im Jahr schnell hohe 5-stellige Beträge gespart. Andererseits entstehen bei diesen 100 Mitarbeitern über 50.000 Euro an Guthaben in Form von Sachgutscheinen. Selbst in kleinen bis mittleren Städten ist das ein Potential von mehreren 100.000 Euro jährlich. Ein Kaufkraftpotential also, bei dem es sich lohnt die Karten zu mischen.

Firmen verlangen nach einfacher Abwicklung

Die einschlägigen Dienstleister für die Abwicklung von Sachbezügen bieten Geldkarten an, welche Arbeitgeber ihren Mitarbeitern aushändigen und auf die dann elektronisch die anfallenden Sachbezugsleistungen gebucht werden. Das spart in den Personalabteilungen den Verwaltungsaufwand. Außerdem sind solche Gutscheinkarten für die Mitarbeiter komfortabler bei deren Einkäufen zu verwenden. Die Krux ist nur: die Guthaben dieser Geldkarten fließen in der Regel zu den großen Mineralölkonzernen, zu Globalplayern oder in den Onlinehandel. Dass dieses Geschäft boomt, zeigen auch die zunehmend in diesem Bereich agierenden, regionalen Geldinstitute. Mit der Regionalität ist aber auch hier ganz schnell Schluss, wenn das Guthaben dieser Karten in der nächst größeren Metropole, am Urlaubsort oder eben auch in Onlineshops ausgegeben wird. Kommen solche Karten ins Spiel, können stationäre Händler und Dienstleister vor Ort auf Dauer nur verlieren – es sei denn sie reagieren und schaffen gleichwertige Angebote.

Wer gewinnen will muss trumpfen

Was Werbegemeinschaften in Städten oder Verbundgemeinschaften zwingend brauchen, sind unabhängige, eigene Gutscheinsysteme zur elektronischen Verwaltung von kartengebundenen Gutscheinen. Ein System wie LocalBon bietet dazu den notwendigen Firmenservice für die örtlichen Arbeitgeber. Mit einem solchen, regionalen Trumpf im Spiel, lassen sich die Karten getrost neu mischen.

Fazit:

Werbegemeinschaften, die jetzt nicht reagieren und der heimischen Wirtschaft keine adäquaten Angebote bieten, werden auf absehbare Zeit dieses Geschäft an die globalen Anbieter und den Onlinehandel verlieren. Sie können nicht darauf vertrauen, dass Arbeitgeber weiterhin althergebrachte Gutscheinlösungen praktizieren, wenn es zunehmend einfachere und erheblich kostengünstigere Lösungen gibt, die über eine sporadische Nutzung hinaus noch weit größere Einsparpotentiale öffnen – zumal die globalen Anbieter, allen voran die regionalen Banken derzeit immer offensiver, vor allem die großen und mittleren Unternehmen umwerben.

Wir sehen darin einen wesentlichen Baustein für lokale Initiativen, die zum Ziel haben Kaufkraft lokal zu binden und den stationären Handel zu stärken. Aus diesem Grund ist unser Firmenservice für Mitarbeiter-Bonuskarten auch ein wichtiges Modul von Schaufenster 4.0 – unserem Konzept zur intelligenten Vernetzung stationärer Händler in Kommunen und Werbegemeinschaften.

Mehr zu Schaufenster 4.0, was Schaufenster 4.0 von Marktplatzsystemen unterscheidet und wie damit lokale Kaufkraftbindung gelingt erfahren Sie hier.